Impressionen

Vogeljagd

Robenjagd

Auf geht’s nach Neuseeland!

Wienerwaldtrails – Fun Trail

Kinderstärken – Pferdestärken

Wienerwaldtrails 2.0

wienerwaldtrails.at

Auch wenn meine Zeit wieder einmal knapp ist, aber die Jungs und Mädel von wienerwaldtrails.at muss ich unterstützen! Im Weidlingbachtal entstehen 2 feine Trails für Biker, die noch dazu legal sind!
Morgen fülle ich meine Vereinsmitgliedschaft aus! Zuerst gibt es aber einmal ein kleines Video von den aktuellen Bauaktivitäten!

Bikepark Sopron

In Vorfreude auf die nächsten Videoprojekte!

Strassenbahner

Johannes fährt den Steig wie auf Schienen, wahrscheinlich ist der Weg deshalb als Strassenbahner in den Karten eingezeichnet?
Auch wenn die Schienen unsichtbar sind, ich bin ein paar Mal drübergestolpert!

Ötscher 2013

Ich wollt schon länger einmal ein Video von uns am Infoscreen der Wiener U-Bahn sehen! Irgendwie hat dann doch die Software helfen müssen!

 

Steep 2

Nach langer Videoabstinenz wieder einmal ein Versuch. ob die Ausrüstung noch funktioniert!

Pferdestärken 2011 – 2015

Trutzpartie Annaberg

Kleines Erinnerungsvideo an eine wirklich gelungene Veranstaltung:
Der Verein Upmove und die Naturfreunde haben gemeinsam ein Zeichen für die Freigabe von Forststrassen gesetzt und über 150 Biker aus ganz Österreich haben die Aktion unterstützt.
Ein kurzfristig angesetztes forstliches Sperrgebiet hat zwar die geplante Runde nicht mehr möglich gemacht, was aber der guten Stimmung in feinster Weise geschadet hat! Die Bewegung zur Freigabe von Forststrassen und Wegen läßt sich nicht mehr aufhalten!
Das Video ist kein großes Kino, ich habe nur die kleine BMPCC ohne externes Mikrofon mitgehabt und wollte ursprünglich gar nicht filmen, dann hat mich aber doch die tolle Stimmung motiviert.
Danke an Upmove und die Naturfreunde, insbesonders an die sehr aktive Ortsgruppe aus Wilhelmsburg/Göblasbruck!

www.upmove.eu
www.Naturfreunde-wilhelmsburg.at/trutzen-im-oetscherreich-einfach-zum-nachdenken/

Underworld

Ober der Erde ist das Biken auf schmalen Wegen nach wie vor fast überall illegal, was liegt also näher es unter der Erde zu probieren?

Dazu muss ich folgendes erklären: in jungen Jahren war ich begeisterter Höhlenforscher und einige Jahre mit sehr guten Freunden auf Forschungsfahrten in Niederöstereich und der Steiermark unterwegs. Mit der Zeit bin ich  leider aus meinem Schlatz (Schliefanzug) herausgewachsen und Bergsteigen, Fahrradfahren und Filmen sind mehr in den Mittelpunkt gerückt.

Die Idee Höhlen, Fahrrad und Fimen einmal zu kombinieren, spukt aber schon lange in meinem Kopf herum. Ich gebe zu, dass ein Fahrrad in einer Höhle normalerweise so nützlich ist wie ein Kropf am Hals – die Herausforderung ist diesmal, eine fahrbare Höhle zu finden.

Sebastian Dörk hat heuer im Frühjahr ein Video mit Rob J Heran publiziert und im ersten Moment bin ich erschrocken – wieder einmal war einer vor mir mit meiner Idee da! Auf dem zweiten Blick bin ich beruhigt – es geht um Biken in einem ehemaligen Bergwerk, in dem ein Bikepark angelegt wurde. Nett, aber nicht die Bilder die ich im Kopf hatte. Eine reine Schauhöhle mit elektrischer Beleuchtung, ein angelegter Weg mit Stufen kommt für ich nicht in Frage, es muss eine echte Höhle sein, mit Engstellen, Schlamm und Orientierungsproblemen!

Ein Familienausflug bringt dann die entscheidende Idee,  die angepeilte Höhle ist eine Durchgangshöhle und in meinem Kopf entsteht schon eine kleine Geschichte… Johannes ist ganz schnell überzeugt, dass eine Höhlentour nicht unbedingt in die Hölle führen muss und dass es zumindest einen Versuch wert ist!  Er bringt das fahrerischen Können mit, das auf rutschigen Steinen in Höhlen erforderlich ist. Martin begleitet uns als Fotograf und ich bin glücklich, dass ein super Team steht!

Das ist auch notwendig, denn es stellen sich dann doch noch ein paar kleinere Schwierigkeiten ein. Statt stabilen Schönwetter machen sich die Feuerwehren zum Auspumpen der Keller bereit und Höhlenplan haben wir auch keinen auftreiben können. Also wird es doch ein kleines bisschen zu Forschungsfahrt und ich hoffe, dass das Wasser von oben unsere Pläne nicht ganz zunichte macht. Zu weitere Motivation lesen wir noch ein paar Berichte von verhungerten Studenten und Höhlenbesuchern, die sich erhängt haben um nicht verdursten zu müssen ….

Kurz zusammengefasst, das Video ist wieder einmal ganz anders geworden wie geplant, da das nasse Wetter und die hohe Luftfeuchtigkeit in der Höhle ein paar Änderungen notwendig gemacht haben. Auch das Ende des Videos ist meiner Müdigkeit zum Opfer gefallen. Wir sind wie geplant beim zweiten Ausgang rausgekommen und nicht wie im Video im Eispalast verschollen! Gefilmt habe ich mit der Blackmagic Pocket Kamera, die sich in der Höhle besser bewährt hat wie draussen (das Display ist im dunklen super lesbar und die hohen Temperaturen des Gehäuses lassen die Wassertropfen verdunsten. Beim Video hätte ich noch viele Ideen bei der Nachbearbeitung – die werde ich sicher irgendwann erledigen – wenn nicht das nächste Projekt dazwischen kommt!

Das Password ist übrigens: 1234

Trogir – Dubrovnik with AAT (Amotion Adventure Tours)

Trogir – Dubrovnik 2014

Wie viele Kilometer muss man paddeln um den Beinamen ‘der Seefahrer’ tragen zu dürfen?
Diesmal habe ich eine Woche Zeit und habe mir in den Kopf gesetzt, die kroatische Küste von Split nach Dubrovnik zu erkunden. Mit dem totalen  Anfängerglück beim Paddeln ist es inzwischen  leider vorbei – entsprechend besser ist auch meine Vorbereitung. Das neue Boot verdient  den Ausdruck ‘seefest’ und an der Ausrüstungsschraube wurde sowieso fleißig gedreht – das macht ja bekanntlich mehr Spass wie das Üben von Eskimorollen. Die beherrsche ich immer noch im Costa Concordia Stil: der Captain verläßt als erster das kippende Schiff und dann braucht es viele technische Hilfsmittel, um das Boot wieder aufzurichten.

In Seget bei Trogir sitze ich zuerst auch einmal fest, zwar nicht auf einem Felsen wie die Costa Concordia sondern nur am Campingplatz, aber eine Gewitterfront folgt auf die andere und  ich warte auf ein Wetterfenster, das mich zumindest zur nächsten Insel kommen läßt. Somit habe ich Zeit mir die kroatische Küste vom Auto aus anzusehen und ich erforsche Primosten (mit dem schönsten Friedhof für Seefahrer der Welt), Sibenik und Trogir. Die Zeit verinnt und das Wetter wird nicht besser – dafür die  virtuellen Tagesetappen um Dubrovnik  zu erreichen  jeden Tag ein bisschen länger….

Dienstag nachmittags ziehen die Gewitter endlich ab, der kroatische Seewetterdienst verspricht ein paar Tage mit leichtem bis mäßigen Seegang, sagt die Gewitter nur im Norden voraus und kündigt schwachen bis mäßigen Wind an, klingt ja auch nicht so schlecht!

Leider ist gutes Segelwetter  kein gutes Paddelwetter und mäßiger Wellengang bei den Kroaten bedeutet Wellenhöhen bis 2.5 Meter – aber egal – ich habe vom Herumsitzen genug und will wissen wieviele Höhenmeter es bis Dubrovnik sind!
Der barometrische Luftdruckmesser am GPS addiert kontinuierlich meinen Weg durch die Wellen auf und am Ende stehen 4500 Hm auf meiner Bilanz. Das macht bei 250 Km einen Höhenunterschied von 18 Meter am Kilometer. Das ist wohl der Grund, dass es hie und da so zäh weiter gegangen ist. Dass Dubrovnik so viel höher liegt wie Split bleibt mein Geheimnis, das ich keinem Kartographen verrate!

Zugegebenermassen ist es in der Früh immer ruhig und daher läutet der Wecker jeden Tag schon vor 6:00 um die Morgenstunden am Meer nutzen zu können. Erst ab ca 10:00 frischt der Wind auf und die Segler kommen aus ihren Häfen.

Meine Route führt mich diesmal  über Solta, Brac, die Ostspitze von Hvar und weiter auf die Halbinsel Peljeska und entlang von Sipan weiter in den Süden.
Mit meiner Routenplanung bin ich ja an sich ganz zufrieden, ich laufe in entzückende Buchten und verschlafene Hafenstädtchen ein, finde einsame Strände und kilometerlange Steilküsten. Zugegebenermaßen gibt es mehr felsige Küsten als schöne Strände – aber sonst wäre es ja nicht Kroatien! Leider schwebt das Damoklesschwert der Fähre am Sonntag morgen und die beruflichen Termine in der Folgewoche über mir – statt Bier gibt es Mineralwasser und statt üppiger Fischplatten Kohlehydrate – der Zeitplan ist leider extrem straff diesmal und 50 – 60 km stehen jeden Tag am Plan.

Bei meiner Pause auf Sipan unterhalte ich mich mit kroatischen Motorbootfahrern, die mir erzählen, dass für den nächsten Tag Südwind bis 80 km/h zu erwarten ist. Ich lege deshalb noch eine extra Etappe ein und probiere so nahe wie möglich nach Dubrovnik zu kommen. Ein aufziehendes Gewitter stoppt mich, der Schlafplatz verdient seine Bezeichnung nicht – aber ich liege immerhin nur 5 km vor Dubrovnik.

In der Nacht ziehen dann wie vorausgesagt weitere Gewitter über die Küste. Am Vormittag nütze ich ein kurzes Wetterfenster, um die letzten Meter in den Hafen von Dubrovnik zu schaffen – meiner Fähre nach Split winke ich freundlich zu – aber immerhin bin ich am Ziel. Auf der einen Seite des Hafenbeckens liegt die Costa Fomosa, und einige Luxusyachten – auf der anderen ein paar Fischerboote und mein kleines grünes Tiderace.

Die Burg von Dubrovnik habe ich nicht erobert, sondern mich still und heimlich in den Hafen geschlichen – den Ehrentitel Seefahrer habe ich mir diesmal nicht verdient.

Resümee:
Heuer war ich nicht nur in einem besseren Boot und mit geeigneterer Ausrüstung unterwegs, sondern wurde auch von der Zentralanstalt für Metreologie und Geodynamik 2mal täglich mit Wettervorhersagen und Unwetterwarnungen per SMS versorgt. Auch wenn die Bedingungen diesmal viel ungünstiger waren wie bei der Kreuzfahrt Riejeka  – Split war ich doch in Summe sicher und besser organisiert unterwegs. An den Tagesetappen und der Tourenplanung muss ich vielleicht noch arbeiten, Fischteller und kroatische Weine statt Packerlsuppen und Nudeln ist die Devise für die nächste Tour: Triest  – Riejeka: ich freu mich!!!

Tag 1: Seget Vranjica, Camping Belvedere – Solta: Schlafplatz in super Bucht, hoher Wellengang
Tag 2: Solta  – Brac – Hvar: Kap der guten Aussicht und viel Seitenwind und Wellen
Tag 3: Rund um die Ostspitze von Hvar: auch Fischer haben ihre Verstecke (und Mülldponien)
Tag 4: Hvar – Peljeska: schöne Bucht hinter dem Leuchturm, aber Sturm darf keiner kommen…
Tag 5: Peljeska – Kolocep: Monsteretappe, Gewitter vor Dubrovnik
Tag 6: Kolocep – Hafen Dubrovnik: auch Dubrovnik hat eine häßliche Seite, Gewitter und Wind

Paddelstrecke: 252 km
Höhenmeter in den Wellen: 4500 Hm (rauf und wahrscheinlich auch wieder runter)
Durchschnittliche Geschwindigkeit: 5.3 km/h
Maximale Geschwindigkeit: 11 km/h (sicher abwärts)
Paddelzeit: 4 Tage und ein paar zerdrückte Stunden am ersten und letzten Tag
1 kg Nudeln
4 Packerlsuppen
18 Liter Mineralwasser
1 Liter Wein
ein paar Bierdosen
10 Schokoladen
14 Fruchtschnitten (Darbo)
12 Mars/Snicker
3 glückliche Wirte

Pferdestärken 2014

Doppelt ist Schicksal

Südostwind auf der Donau

Skaten mit Benni (und meinem DJI Phantom)