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Mit 130 km/h ist ein Tief über die Alpen gezogen und Wolfgang und ich hatten nichts besseres zu tun, als auszuprobieren wer der stärkere ist – der Sturm oder wir. Ergebnis: wir sind mit einem gewissen Respekt zurückgekommen, bei solchen Bedingungen ist’s wirklich hart sich auf den Beinen zu halten, selbst für eher muskelbepackte Männer wie Wolfgang und mich. Die Kamera habe ich trotzdem kurz auspacken müssen, um den Wahnsinn zu dokumentieren:
Wie jedes Jahr hat sich eine bunte Truppe von Singlespeed Fahrern aufgemacht, um bei winterlichen Bedingungen die Strecke Wien – Bratislava in einem nicht allzu ernstem Rennen zu bezwingen und wie jedes Jahr war ich mit der Kamera dabei. Diesmal hat der Rückenwind die Fahrer derartig schnell nach Bratislava getrieben, dass ich mit dem Auto kaum hintennachgekommen bin, aber irgendwie wird dann aus dem Videomaterial doch wieder ein kleines Video! Lässig war’s – und nächstes Jahr bin ich wieder mit dabei! Hat lange bis zum nächsten Update gedauert, nicht das ich nicht aktiv gewesen wäre – aber neben den vielen Stunden im Büro und im Auto, hat mir einfach die Freude daran gefehlt, auch am Abend noch vor dem Rechner zu sitzen. Was hat sich getan: für Beurteilung von Videos unterwegs gibt’s inzwischen einen kleinen MacBook Pro mit dem neuen Final Cut Pro X. Text folgt morgen … Aktuell gibt es eine Film von Sebastian und Philip mit dem Titel : Into Thin Air, der übrigens echt sehenswert ist. Als altes Lästermaul habe ich natürlich festgestellt, dass es bei unseren Biketouren eigentlich immer in die dicke Luft geht – also von oben nach unten! Da alte Thema: in unseren Hausbergen sehen ‘sie’ die Biker wieder einmal nicht so gerne! Wer ‘SIE’ sind, denen das Biken in den Bergen nicht behagt, weiß ich nicht so konkret, die Leute, die wir treffen, haben Verständnis für unsere Aktivitäten, das Wiener Grundwasser verschmutzen wir nicht und so viel mehr Luft wie der Rest brauchen wir auch nicht – also im dem Sinn – wir freuen uns auf die nächste Tour! (Um kein Missverständnis aufkomme zu lassen, ich habe viel Verständnis für die Jagd, für Grundeigentümer, Schiliftbetreiber, Mautstraßen, alpine Hütten – es gibt sicher einen gemeinsamen Weg und genug Platz für alle) Die Huber Buam sind überall bekannt, Thomas und Alexander Huber sind seit Jahren eine perfekte Seilschaft am Berg und im Marketing. Kein Wunder das die Altendorfer Brüder da ein wenig untergehen – auch wenn viele Osttiroler schon ein anerkennendes: ‘die Altendorfer Brüder sind heute wieder einmal gut drauf ‘ von sich gegeben haben. Der Hexenstein stand schon lange auf meiner Wunschliste - also höchste Zeit das ‘Stone Witch Project’ zu starten: mit Bike und Videocam haben wir uns auf die Suche nach der Hexe , ihrem Stein und ihren Opfern begeben. Kurz zusammengefasst: die Hexe gibt’s nicht mehr, Knochen haben wir auch keine gefunden, sogar der Gartenzwerg hat sich nicht gefürchtet – es war einfach ein genialer Tag auf einem der schönsten Aussichtsberge in den Dolomiten. Und Dank Einsatz unseres Statives haben wir das ‘Stone Witch Project’ ziemlich unverwackelt überlebt! Mein Englisch ist leider nicht das beste und so wurde aus der Übersetzung von ‘Geschichten von der Glorerhütte’ einfach ein ‘Tales of Glory’. Und ein bisschen Märchen war schon dabei: ein perfekter Tag in Osttirol mit Schneewittchen und dem bösem Wolf (mit Dani und Wolfgang) – aber da kenne ich mich auch nicht aus. Danke an Dani: das war der erste Dreh mit einer Kamera – Assistentin und auch ein danke an Wolfgang für die perfekten Stunts!
Normalerweise werden meine Projekte Wochen vor der Fertigstellung publiziert (meine berühmten erste Entwürfe) – diesmal hat es etwas länge gedauert – vor allem deswegen, weil wir auf den ersten vernüntigen Schneefall im Jahr 2011 gewartet haben. Jetzt war es endlich soweit – der erste Meter Schnee im Jahr 2011 ist Mitte Oktober am Arlberg ist gefallen – Zeit für die Publikation des Carving Videos! Für mich war es wieder einmal Neuland und eine Herausforderung einen so dynamischen Sport wie das Carving auf einen Snowboard einzufangen. Herwig ist eine Meister seines Faches und hat es mir nicht leicht gemacht – aber am zweiten Tag habe ich gewusst was für Radien er auf seinem Goltes Board fährt, wo die Sonne auf der Planner Alm steht und wie es doch funktionieren könnte … Fortsetzung folgt Beim lokalen Fremdenverkehrsverband werden wir uns wohl mit unserer Interpretation des Radwanderns in der Wachau keine Freunde machen. Diesmal sind wir noch dazu in die Nacht gekommen – unsere Planungen werden immer schlechter – aber zum Glück hatten wir ein paar Lampen mit und so haben auch ohne lokalen Fremdenführer wieder ins Tal gefunden. Wien kann man Freunden super schnell zeigen, eine Runde am Ring, einen Blick in den Stephansdom und dann zum Heurigen … Aber wie plant man eine kurze Sightseeing Tour in Osttirol, am Draufahrradweg nach Sillian auf ein Eis? Einer der schönsten Plätze, die ich kenne, ist die Granatspitzgruppe, mit einem tollen Blick zum Glockner , Venediger, in die Schobergruppe und in die Dolomiten. Jedesmal wenn ich Richtung Felbertauern fahre, denke ich daran, dass die Abfahrt von der Sudetendeutschen Hütte echt Spass machen würde – nur an die Stellen oberhalb kann ich mich nur noch dunkel erinnern, das meiste sollte leicht sein, eine Kletterstelle am kleinen Muntanitz – vielleicht geht’s? Die Initialzündung waren dann ein paar Bilder von Dave (www.trailhunter.de), das Gelände oben sieht echt super aus! Kurze Zusammenfassung: Und dann noch eine kleine Bemerkung: die Tour liegt im Nationalpark Hohe Tauern. |
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