No Flow

Man muß die Feste feiern wie sie fallen. Eigentlich wollte ich am Samstag auf die Kraftwerkstrophy den Rennradfahreren beim Leiden zuschauen und die eine oder andere Sequenz drehen.
Johannes hat dann was von einer neuen Schlüsselstelle irgendwo in den Wiener Hausbergen erzählt, wo er was probieren will und dass er nur am Samstag Zeit hat – und so haben Birgit und ich die Planung umgedreht.

Kurz zusammengefaßt, es hat sich rentiert. Die Stellen die ich mit Drahtseilhilfe auf allen vieren meistern mußte, hat Johannes mit gewohnter Leichtigkeit befahren. Und Birgit steht souverain und sicher am Rad, dass es eine Freude ist ist zuzuschauen. 
Um den Weg noch interessanter zu machen, haben uns die Wegbauer eine neue Kehrenkombination gebaut, die klassisch nicht fahrbar ist, zu loser Untergrund, zu schmal und zu steil, da hat sogar Johannes in die Trickkiste greifen müssen.
Weiters wollten wir auch dokumentieren, dass man in Österreich nicht nur im Stehen radfährt und die Höhenmeter durch Hinterradversetzten abbaut! Aber flowige Stellen sind viel schwerer zu filmen als man glaubt!

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