Mondfinsternis

Nicht alle meiner Ideen sind gut.
Das habe ich in meinem Leben schon öfters herausfinden müssen, aber es hindert mich nicht, immer wieder mal etwas Neues zu probieren. Und außerdem ist ja auch der Weg das Ziel, zumindest manchmal kann man sich damit darüber hinwegtrösten, wenn man das Ziel nicht erreicht. Und diesmal ist zumindest nichts passiert:
Die Idee einer Mondfinsternis zu filmen ist ungefähr so schlau wie ein schwarzes Loch in der dunklen Nacht zu filmen oder Schneeflocken im Nebel.
Den Mond sehe ich öfters nicht – früher weil ich erst bei Sonnenaufgang heimgegangen bin oder wenn ich wieder ein Mondschein – Schitour schlecht geplant habe – so gesehen ist es nicht einmal ein besonderes Ereignis.

Zum Positiven:
Ich habe einen netten Abend auf einer Aussichtsplattform des Nasensteigs verbracht, 4 verschiedene Dosen Radler zum Probieren mitgenommen, einen netten Fotografen und ein sympathisches, reiselustiges Paar kennengelernt. Die Radler konnte ich zwar geschmacklich unterscheiden, habe aber aufgrund des fehlenden Monds und Taschenlampe nicht gewusst was ich gerade trinke.
Und die neue Videocam habe ich auch mitlaufen lassen. Wieso die Bilder nicht besser sind, das analysiere ich gerade, aber wenn man bei einer Framerate von einem Bild pro Sekunde eine Shutterzeit von 2 Sekunden einstellt, dann beweist man, dass Radler nichts für einen sind. Um in Mathematik wieder besser zu werden, bleibe ich beim Bier und nehme dann beim Heimgehen wieder einen Sonnenaufgang auf – so wie früher halt!

Nach der Umkodierung durch Vimeo schau das Videomaterial übrigens besser aus wie vorher – also ist es doch einen Versuch wert!

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