Tiderace Vortex

Nach meinen Erfahrungen in Kroation war mir  klar, das nächste Boot ist wirklich fit für ‘Rough Water’, wobei ich da nicht an Vodka denke sondern an weiße Schaumkronen (also Bier)!

Kurz im Internet gesurft wurde ich gleich fündig: ‘play the sea’ war das Schlagwort! Toll, besser ich spiele mit dem Meer wie das Meer mit mir, dass ich dafür ‘Mehr’ zahle nehme ich in Kauf! Ein Tiderace Vortex  wurde das Boot meiner Wahl.

Peter von www.kayak4you.de hat mir das Boot runter nach Nürnberg mitgebracht, also Boot abholen und gemütlich durch den Donaudurchbruch paddeln war die erste Idee! Leider spielt das Wetter nicht mit, in Germanien regnet es, dafür bläst ein kräftiger Südost von unseren ungarischen Freunden. Am Kuchelauer Hafen stehen bei diesen Bedingungen die Wellen – also was liegt näher als so schnell wie möglich heimzufahren und das Boot in bewährten Bedingungen zu testen?

Zum Vortex: Ich glaube wieder an Liebe auf den ersten Blick! Schlanke Linien, vielleicht nicht ganz so stabil wie ich es brauche, etwas eng zum Reinkommen, aber wenn mal einmal drinnen sitzt, einfach zum Wohlfühlen.

Und am Wasser war’s noch besser: im Vergleich zu den Wellen in Kroatien habe ich diesmal nicht die letzte Feuchtigkeit aus den Carbonrohren des Paddels gepresste, ok – ganz entspannt war ich nicht aber ‘big waves – big fun’ unterschreibe ich noch immer!

Für die Photo- und Videosession habe ich aber dann doch Gregor ins Boot gesetzt! Das hat sich auch mit Johannes tausendfach bewährt: besser ich bleibe hinter der Kamera, da weiß ich genau was ich mache!

Kurze Zusammenfassung: das Boot ist nicht mehr die Grenze, der Fahrer kann wieder aufholen! Zugegebenermassen bin ich einmal geschwommen. In der Flußmitte war ich (wie in Kroatien) vorsichtig und konservativ unterwegs. In Ufernähe habe ich einmal zu stark aufgekantet, eine Welle war zu schnell da und schon war ich im Wasser ….. jetzt wird eskimotieren geübt: das Boot kann es!

 

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